Machen.

Als gebürtiger Regensburger mit politischer Erfahrung als Bürgermeister in Wenzenbach will ich Sie künftig im Bayerischen Landtag vertreten.

Ich bin Jahrgang 1987, verheiratet und Vater einer Tochter. Als Dipl.-Finanzwirt (FH) war ich zunächst am Finanzamt tätig und habe dann berufsbegleitend ein Zweitstudium an der Universität Regensburg aufgenommen. Später war ich dort im Fachgebiet Soziologie und Arbeitslehre angestellt.

2014 wurde ich mit 26 Jahren zum Bürgermeister von Wenzenbach gewählt. Mit viel Leidenschaft und Unternehmungsgeist habe ich dort einen transparenten und mitnehmenden Politikstil etabliert. Beherzt habe ich Zukunftsprojekte für eine verbesserte Verkehrsinfrastruktur angepackt und für wirtschaftliches Wachstum gesorgt. Damit niemand auf der Strecke bleibt, haben wir in der Gemeinde damit begonnen, Bauland selbst zu entwickeln, kommunalen Wohnungsbau zu betreiben und in den Bau sozialer Einrichtungen kräftig zu investieren. All das war 2020 Grundlage für meine Wiederwahl mit über 70%.

Wie wichtig neue politische Mehrheiten in Bayern wären, wird mir täglich als Bürgermeister vor Augen geführt. Ich stehe für kommunalpolitische Erfahrung, habe ein Gespür für das, was die Menschen bewegt, und bin ein leidenschaftlicher Kämpfer für eine soziale und gerechte Politik.

Deshalb trete ich an.

Und dafür bitte ich Sie um Ihr Vertrauen.

Mit der Energiewende den Wirtschaftsstandort stärken

Kommunen und Bürger*innen sind künftig an Windkraftanlagen zwingend finanziell zu beteiligen. Die Unabhängigkeit von fossilen Energieträgern kann nur mit der Wärmewende gelingen. Diese Zukunftsherausforderung muss praxisnah und sozial-verantwortlich angepackt werden. Wir machen unsere Industrie und Arbeitsplätze zukunftssicher und senken die Stromkosten für alle durch den massiven Ausbau von Windkraft, Stromleitungen, Erdwärme und Batteriespeichern.

Mehr Wohnungen in Bayern

Der Freistaat braucht bessere Förderprogramme, muss als Bauherr aktiv werden und landeseigene Grundstücke in Erbpacht vergeben. Mit einer Spekulationssteuer auf baureife Grundstücke kann Nachverdichtung erwirkt werden. Wir werden 80.000 Wohnungen pro Jahr bauen, davon 15.000 öffentliche Wohnungen.

Gerechte Bildung

Unabhängig vom Geldbeutel der Eltern braucht es beste Bildung für alle Kinder. Das bedeutet: Fachkräfteoffensive, längeres gemeinsames Lernen und Kostenfreiheit von der KiTa bis zum Master oder Meister.

Gute Pflege

Gesundheitsversorgung hat sich am medizinischen Bedarf und nicht am Profit zu orientieren. Das bedeutet, bessere Arbeitsbedingungen sowie eine stärkere Unterstützung von pflegenden Angehörigen. Wir unterstützen pflegende Angehörige und senken die Kosten für Pflege in Heimen um monatlich rund 500 Euro.

Zukunftsprogramm

Unser Programm für Bayern finden Sie hier.

2014 wurde ich mit 26 Jahren zum Bürgermeister meiner Heimatgemeinde gewählt. Woran merken die ca. 9.000 Wenzenbacherinnen und Wenzenbacher, dass in ihrem Ort ein Sozialdemokrat wirkt?

Natürlich bin ich um Objektivität in meinen Amtsgeschäften bemüht, aber die sozialdemokratische Grundüberzeugung schwingt dennoch immer mit und unsere Bilanz kann sich wirklich sehen lassen, zumal wir mit reichlich Engagement regelmäßig auch Verfehlungen und Versäumnisse der Staatsregierung kommunalpolitisch abfedern. Aktuell steht bei uns zum Beispiel die Mittelschule im Ort stark im Fokus und wird nun nicht nur energetisch saniert, sondern auch zu einer innovativen Lernlandschaft umgebaut. Damit versuchen wir, der völlig verkorksten Bildungspolitik der Staatsregierung entgegen zu wirken und die Mittelschule zumindest vor Ort zu stärken. Auch in puncto Wohnungsbau wirken wir korrigierend. Die in den letzten Jahren immer wieder vollmundig angekündigte soziale Wohnungsbauoffensive des Freistaats bleibt schließlich aus. Das belegt unter anderem die blamable Bilanz der 2018 gegründeten Bayernheim. Meine Gemeinde wurde daher selbst auf dem Immobilienmarkt tätig. Durch die gemeindliche Erschließung und Vermarktung von Baugebieten oder den Bau von sozialgeförderten Wohnungen setzen wir der Immobilienpreisexplosion etwas entgegen. Investoren werden zudem in städtebaulichen Verträgen Preisobergrenzen für Baugrundstücke, Sozialwohnungsquoten und hohe energetische Standards beim Bauen vorgegeben. Durch die ablehnende Haltung der Grundsteuer C, auch Spekulationssteuer genannt, wird Kommunen die Baulandmobilisierung und Nachverdichtung noch schwerer gemacht.

2020 wurde ich mit über 70 Prozent im Bürgermeisteramt bestätigt und brenne weiterhin für viele Projekte vor. Warum kandidiere ich dennoch für den Landtag?

Wie wichtig neue politische Mehrheiten in Bayern wären, wird mir regelmäßig als Bürgermeister vor Augen geführt. Meine kommunalpolitische Erfahrung, mein Gespür für Themen, die die Menschen umtreiben und meine Leidenschaft für sozialdemokratische Politik möchte ich gern für einen größeren Wirkungskreis einsetzen und zwar eben auf Landesebene. Deshalb stelle ich mich zur Wahl!

Gibt es Themen, die mir dabei besonders am Herzen liegen und die ich demnach entschieden im Landtag angehen möchte?

Die CSU rühmt sich für die angebliche Vorreiterrolle bei den Erneuerbaren, aber wenn man sich nicht nur die absoluten Zahlen bei der installierten Leistung ansieht, sondern das Ganze in Relation zur Fläche und Bevölkerung nimmt, schmiert Bayern im bundesweiten Vergleich ab. Vor allem in puncto Windkraft hat sich die Landesregierung in den letzten Jahren alles andere als mit Ruhm bekleckert. So wurde 2021 landesweit kein einziger Genehmigungsantrag für eine Windkraftanlage gestellt und es bleibt abzuwarten, wie viel Schwung jüngste „Reförmchen“ bringen können. Es braucht mehr bürgerenergiegenossenschaftliche Ansätze, eine üppigere Gewinnbeteiligung der Gemeinden am erzeugten Strom vor Ort sowie eine ambitionierte PV-Pflicht auf Neubaudächern. Allzu häufig entzieht man sich der Verantwortung mit Schuldzuweisungen in Richtung Bund oder wälzt die Herausforderungen der Energiewende auf Kommunen ab. Ich möchte hier als Abgeordneter den Freistaat in die Pflicht nehmen. Ein anderes Thema, dass mir aufgrund meines beruflichen Backgrounds am Herzen liegt, ist die Leistungsfähigkeit der seit Jahren äußerst stiefmütterlich behandelten Steuerverwaltung. Uns nützen die besten und gerechtesten Steuergesetze nichts, wenn das Personal fehlt, um diese anzuwenden oder deren Einhaltung zu kontrollieren. Wenn wir Steuergerechtigkeit in Bayern erreichen wollen, muss man sich jedenfalls auch um die Steuerverwaltung kümmern.

Und wieso kandidiere ich als Landkreis-Politiker im Stimmkreis 305, der ja zum ganz überwiegenden Teil aus Stadtgebiet besteht?

Zum Stimmkreis gehören nebst Regensburg auch die Landkreiskommunen Lappersdorf, Pentling und Wenzenbach mit insgesamt 28.000 Einwohnerinnen und Einwohnern und mir war es wichtig, dort zu kandidieren, wo ich auch wohne. Ferner sei erwähnt, dass ich gebürtiger Regensburger bin. Meine Kindheit habe ich im Westen von Regensburg verbracht. Dort bin ich auch zur Schule gegangen und habe eine Ausbildung am Finanzamt absolvieren sowie die Uni besuchen. Während des Studiums wohnte ich in Kumpfmühl. Den Stimmkreis kenne ich also in vielen seiner Facetten. Stadt und Land sollten wir zudem als Region im Ganzen sehen. Schließlich sind es auch die gleichen Herausforderungen, die uns betreffen. Die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum, ein progressiver und innovativer Umgang mit den Verkehrsproblemen, der Kampf für Bildungsgerechtigkeit – all das sind stadt- und landkreisübergreifende Themen.